Mehrwert schaffen mit KI im B2B SaaS-Bereich – praktische Beispiele und Tipps
Wie schaffen Sie mit KI in Ihrer SaaS-Lösung Mehrwert? Blinqx CAIO Ynze Sipkema und Blis Digital-Partner Arco van der Velde sprechen sehr gerne darüber! Mit Leidenschaft für die technologische Entwicklung teilen sie praktische Beispiele und Insights, Vorteile und Dilemmas beim Einsatz von KI in B2B SaaS-Bereich.
In diesem Blogbeitrag listen sie die drei größten Vorteile von KI in einer SaaS-Lösung auf und geben wichtige Tipps für die Implementierung.
3 Vorteile von KI in Ihrer SaaS-Lösung
Arco erklärt, wie Blis Digital und Blinqx eng zusammenarbeiten, um technologische Innovationen auf den Markt zu bringen. „Wir helfen unseren Kunden bei der Optimierung von KI-Modellen, der Klassifizierung von Dokumenten und der Validierung von Daten, um enorme Effizienzsteigerungen zu erzielen. Durch die Automatisierung von repetitiven Aufgaben sparen Unternehmen nicht nur Zeit, sondern verbessern auch die Genauigkeit und Qualität ihrer Dienstleistungen.
- Vorhersehbarkeit
KI kann Daten analysieren, um Muster zu erkennen und Vorhersagen über zukünftige Ereignisse zu treffen.
- Automatisierung
Durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben, wie z. B. Dateneingabe und Berichterstellung, gewinnen Mitarbeiter Zeit, um sich auf wertschöpfende Aufgaben, wie z. B. die Beratung, zu konzentrieren.
- Skalierbarkeit
KI kann bei der Skalierung Ihrer SaaS-Lösung helfen, indem sie Prozesse automatisiert und manuelle Vorgänge minimiert.
Ynze fügt hinzu: „Wir haben ein zentrales KI-Team, das sich mit GenAI beschäftigt. Damit erstellen sie Effizienzmodule für unsere SaaS-Produkte für mehrere Branchen, darunter Versicherungen, Recht und Hypotheken.
Anwälte arbeiten viel mit textbezogenen Fällen. Zu Beginn eines Falles muss ein Anwalt alle Unterlagen durchgehen und einen Zeitplan erstellen. Durch die Automatisierung dieses Prozesses sparen Anwälte eine Menge Zeit und erhöhen die Genauigkeit.
Für Schadensachbearbeiter (Versicherungen) haben wir KI eingesetzt, um schnell herauszufinden, ob ein Schadensersatzanspruch berechtigt ist. So können Berater ihre Kunden in kürzerer Zeit darüber informieren, wie hoch die Selbstbeteiligung ist und/oder welche Kommunikation in diesem Zusammenhang sinnvoll ist.“
3 Tipps für die Implementierung von KI in Ihrer SaaS-Lösung
Denken Sie über Ihre Daten nach
Wie stellen Sie sicher, dass der Output repräsentativ ist?
Arco: „Wir müssen uns darüber klar werden, welche Verantwortung wir bei der Verwendung von Daten in KI-Algorithmen haben. Wer ist verantwortlich und wie weit reicht unsere Verantwortung? Es liegt in unserer Verantwortung (als SaaS-Anbieter), diese Superkräfte, die wir mit KI bekommen, zu trainieren. Nur so verhindert man Bias. Ihre Programmierer können zum Beispiel bereits Bias erzeugen, wenn es im Team keine Diversität gibt. Wie geht man dagegen vor? Sie müssen sich dessen bewusst sein, bevor Sie eine Lösung entwickeln.“
Definieren Sie den Mehrwert
Was ist für Ihren Kunden drin?
Ynze: „Um mit KI einen geschäftlichen Mehrwert zu erzielen, sind enorme Investitionen erforderlich. Wenn Sie mit dem Einsatz von KI beginnen, sich aber nicht vorher Gedanken darüber gemacht haben, welchen Wert Sie Ihren Kunden damit eigentlich bieten wollen, ist das wenig sinnig. Daher sind Marktkenntnisse unerlässlich: Wie sehr ist eine bestimmte Branche bereit, die Technologie einzusetzen, und wer ist schon Vorreiter? Wir bei Blinqx bringen das zusammen, indem wir unsere KI-Expertise mit unserem Marktwissen und den Problemen des Kunden verknüpfen. So macht man es konkret und verständlich. Und man senkt die Investitionshürde beträchtlich.“
Das Timing ist entscheidend
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Ihre KI-Lösung auf den Markt zu bringen?
Arco: „Machen Sie sich klar, dass der Markt nicht immer bereit für Ihre Innovationen ist. Wir haben zum Beispiel Anwendungen, die funktionieren und technisch umgesetzt werden könnten, aber dann stellt sich manchmal die Frage, ob Gesetze und Vorschriften es erlauben, die Daten auf diese Weise zu nutzen. Da muss man kritisch sein.
Und außerdem: Ist der Kunde bereit, Ihre Lösung anzuwenden? Wir veranstalten oft Workshops mit dem Kunden, um zu sehen, welche Datenquellen bereits vorhanden sind und wie man KI einsetzen kann. Die Kunden müssen genug Vertrauen in die KI haben, um in sie investieren zu wollen. Man muss in der Lage sein, sie dazu zu bringen.“
